Serbisch Orthodoxe
Kirche

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Gottesdienstorte:

Kirche in Innsbruck
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Gemeindeleitung
Priester
Aleksandar Stolic

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SIEBERERSTR. 7
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Schutzpatron Der Gemeinde

Schutzpatron der Gemeinde ist der Heilige Johannes der Täufer
Als Patronatsfest begeht die Kirchengemeinde alljährlich das Hochfest
der Geburt des Heiligen Propheten Johannes, Vorläufer und Täufer des Herrn.
Johannitag am 07. Juli

Johannes war der Sohn der Heiligen Elisabeth und des Heiligen Zacharias. Er wurde nach der Überlieferung ein halbes Jahr vor Jesus geboren. Die Geschichte der Geburt steht im Lukasevangelium (Kapitel 1). Nach dem Fest der Theophanie, am Tage des Hl. Johannes(07/20.01), feiert die orthodoxe Kirche die Synaxis des Hl. Johannes, des Täufers, welcher bei diesem Geheimnis gedient hatte. Er ging dem Herrn um 6 Monate bei der Geburt voran und ging ihm ebenso auch im Tode voran. Der Hl. Johannes schließt die Reihe der Propheten, die die Erlösung der Welt durch Christus weissagten.

Der Hl. Johannes war der Sohn der Hl. Elisabeth und des Hl. Zacharias. Nach der Überlieferung wurde er ein halbes Jahr vor Jesus Christus geboren. Der schon alte Priester Zacharias, dessen Ehe lange kinderlos war, opferte im Tempel und erhielt durch den Erzengel Gabriel die Verheißung, dass ihm ein Sohn geboren werde. Zacharias zweifelte und wurde vom Engel mit Stummheit geschlagen.

Die dann tatsächlich im hohen Alter schwanger gewordene Hl. Elisabeth wurde in der Schwangerschaft von der Hl. Maria besucht, die bei ihr blieb bis zur Geburt des Johannes. Elisabeth, nach der Geburt über die Namensgebung befragt, wusste aus ihrer Eingebung, dass der Knabe entgegen der Familientradition Johannes heißen sollte; gleichzeitig schrieb Zacharias den Namen auf eine Wachstafel, erhielt nun seine Sprache zurück und brach in den im Lukasevangelium überlieferten Lobgesang aus (1,67-79).

Der Hl. Johannes lebte als Asket in der Wüste, wo er "mit rauhem Kamelhaar bekleidet, von Heuschrecken und wildem Honig sich ernährt" (Markusevangelium 1,6; Matthäusevangelium 3,4) geschildert wird, was an Elia erinnert. Im Herbst des Jahres 28 trat er erstmals öffentlich als Bußprediger auf, darüber berichtet auch der römische Geschichtsschreiber Flavius Josephus. Er verkündete am Jordan das Kommen des von den Juden ersehnten Messias, vollzog zur Vorbereitung hierauf die Bußtaufe mit Wasser als Symbol für die Rettung im kommenden Weltgericht und versammelte eine Schar von Anhängern um sich. Dabei wurde er von den Pharisäern zur Rede gestellt, ob er der Messias sei (Lukasevangelium 3,1-20). Die Kirche sieht in ihm den letzten großen Propheten der biblischen Tradition.

Der Hl. Johannes taufte Jesus Christus am Jordan, wobei die besondere Sendung Jesu und seine Göttlichkeit offenbar wurde: „Aus dem Himmel erscholl eine Stimme: 'Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.'“ (Lukasevangelium 3,24) Von König Herodes Antipas wurde der Hl. Johannes dann gefangen genommen, weil der ihm die unrechtmäßige Verbindung mit seiner Schwägerin Herodias öffentlich vorgehalten hatte. Die hasserfüllte Herodias überredete ihre Tochter Salome, als diese bei dem von ihrem Tanz entzückten Vater einen Wunsch äußern durfte, das Haupt des Hl. Johannes zu fordern. Er wurde enthauptet und Salome brachte der Mutter das Haupt auf einer Schale (Markusevangelium 6,14-29). Nach der Überlieferung begruben seine Jünger den Leichnam in Samaria. Dieses Grab wurde vom seligen Hieronymus erwähnt. Im 4. Jahrhundert wurde dort eine Kirche errichtet, deren Reste 1931 ausgegraben wurden.

Überlieferungen berichten von der Verbrennung der Gebeine durch die Ungläubigen in Sebaste, wobei aber Reliquien gerettet werden konnten. Der Hl. Johannes wird manchmal auch als Engel dargestellt, nach Maleachi 3,1: „Siehe, ich sende meinen Engel vor mir her"; in der Ikonentradition wird er deshalb meist mit großen Flügeln dargestellt. Als Mittler im Jüngsten Gericht ist sein Platz traditionell zur Linken Christi.

Neben der Hl. Jungfrau Maria ist der Hl. Johannes der einzige Heilige, dessen Geburtstag gefeiert wird, woran seine besondere heilsgeschichtliche Bedeutung wegen seinen Hinweisen auf den Erlöser deutlich wird. Er erhielt seinen Festtag sechs Monate vor dem Geburtsfest Jesu: Am 7. Juli (24. Juni).