Serbisch Orthodoxe
Kirche

www.spc.rs

Diözese
Österreich-Schweiz

www.crkva.at

Gottesdienstorte:

Kirche in Innsbruck
SIEBERERSTR. 7
A - 6020 INNSBRUCK
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Kirche in Reutte
PLANSEESTR. 49
A - 6600 BREITENWANG
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Gemeindeleitung
Priester
Aleksandar Stolic

spc.innsbruck@gmail.com

SIEBERERSTR. 7
6020 Innsbruck

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Die Serbische Orthodoxe Kirche
Kurzer Geschichtsüberblick der serbisch-orthodoxen Kirche

Mitte des VII. Jahrhunderts besiedelten die Serben die Gebiete, wo sie heute noch leben. Hier unter neuen Lebensumständen kamen die Serben erstmals in Berührung mit dem christlichen Glauben. Die ersten Prediger des Christentums hatten keine großen Erfolge unter den Serben, da sie Predigten und Gottesdienste auf Griechisch und Latein abhielten, was die Serben ungern annahmen sowie schwer verstehen konnten. Als die heiligen slawischen Lehrer Kyrill und Methodius sowie ihre aus Mähren vertriebenen Schüler angefangen hatten, das Christentum in slawischer Sprache zu predigen, legten die Serben ihren polytheistischen Glauben ab und nahmen das Christentum an. Das geschah in der zweiten Hälfte des IX. Jahrhunderts unter der Regentschaft des serbischen Fürsten Mutimir.

Eine wichtige unumgängliche Tatsache dieser Zeit war die Existenz von zwei starken Zentren der geistlichen und kirchlichen Macht: Konstantinopel als Zentrum des Byzantinischen Reiches und Rom als Zentrum des westlichen Römischen Reiches.

Von der Zeit der Christianisierung der Serben bis zur Zeit des Heiligen Sava waren die Gebiete, wo die Serben lebten, das Zentrum langer und hartnäckiger Kämpfe zwischen Rom und Konstantinopel um staatliche und geistliche Macht. Damit sind die Serben sowohl in die Strömung der Auseinandersetzungen um verschiedene Interessen, Kulturen und Auffassungen des Christentums, die sich immer wieder voneinander entfernten, geraten.  

Dynastie Nemanjic

Das serbische Volk lebte bis zur Zeit von Stevan Nemanja in vielen kleinen Provinzen mit ihm als Fürst an der Spitze. Die Schlacht bei Zvecan war entscheidend, da sie Nemanja den Sieg über die Griechen und einen starken Staat brachte.

Stevan Nemanja (1113-1199) widmete sich dem Christentum. Hingebungsvoll und eifrig sorgte er dafür, dass sich das Christentum im serbischen Staat festigte und unter dem serbischen Volk verbreitete. Er war Stifter vieler Klöster und Kirchen (Studenica, Djurdjevi Stupovi, Hilandar auf Heiligem Berg Athos in Griechenland), die dem serbischen Volk dienten und das Volk im Glauben stärkten. Stevan Nemanja war der Gründer der berühmten Nemanjiden-Dynastie, aus der viele berühmte Herrscher stammten:

Fürst Stevan Nemanja (1168-1196) (später Hl. Simeon)
König Stefan der Erstgekrönte (1196-1224) (später Hl. Simon der Mönch)
Radoslav (1224-1233)
Vladislav (1233-1242)
Uros (1242-1276)
Dragutin (1276-1282)
Hl. Milutin (1282-1321)
Hl. Stevan Decanski (1321-1331)
Zar Dusan Silni (1331-1355)
Heilige Zar Uros (1355-1371)

Im Jahr 1196 verzichtete Stevan Nemanja auf den Thron zugunsten seines Sohnes Stevan und ging in das Kloster Studenica, er wird Mönch Simeon und seine Frau Ana wird Nonne Anastasia. Nach einen Jahr zog er sich zu seinem Sohn Sava auf den Berg Athos zurück, wo sie zusammen das Kloster Hilandar gründeten. Hier in Hilandar starb Mönch Simeon im Jahre 1199.