Serbisch Orthodoxe
Kirche

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Diözese
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Gottesdienstorte:

Kirche in Innsbruck
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Gemeindeleitung
Priester
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spc.innsbruck@gmail.com

SIEBERERSTR. 7
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Biographie des Bischofs Andrej von Remesiana

Bischof Andrej (Ćilerdžić) wurde am 21. August 1961 in Osnabrück geboren, als zweiter Sohn des Erzpriesters Dobrivoje Ćilerdžić und seiner Mutter Marianne.

Die Grundschule und Gymnasium absolvierte er in Düsseldorf. Nach dem Abitur lebte er ein Jahr lang auf dem Heiligen Berg Athos (1980-1981). An der Theologischen Fakultät der Serbischen Orthodoxen Kirche in Belgrad immatrikulierte er sich im September 1981 und diplomierte am 25. März 1986.

Im Decani Kloster in Kosovo und Metochien gab er vor seinem Beichtvater, dem damaligen Priestermönch und heutigen Bischof von Novi Sad und der Batschka, am 7. Januar 1987 sein Mönchsgelübte. Der damalige Bischof für Westeuropa S.E. Lavrentije, weihte ihn am 8. März 1987, in der St. Sava Kirche in Düsseldorf zum Mönchsdiakon.

Von 1987-1989 nahm er an Weiterbildungen in Thessaloniki (Griechenland) teil und zelebrierte zwei Jahre als Diakon in der dortigen Hagia Sophia Kirche.

Von 1989-1993 unterrichtete er im Priesterseminar in Prizren (Kosovo und Metochien), wo er auch Leiter des Seminarchores war.

Am 21. November 1990 empfing Andrej, wiederum in St. Sava Düsseldorf, die Priesterweihe, aus der Hand des damaligen Weihbischofs von Moravica und Locum tenens der Diözese von Batschka S.E. Irenäus.

Seit 1992 bis zur Wahl zum Bischof von Remesiana, war ein Mitglied des Erzengelklosters von Kovilj in der Diözese Batschka.

Von 1993-2005 diente er als Sekretär für Interkirchlichen Beziehungen in der Heiligen Synode der Serbischen Orthodoxen Kirche in Belgrad.

Die Würde des Protosynkellos empfing er am 26. Juli 1999 und den Rang des Archimandriten am 19. August 2002.

Im akademischen Jahr 2005/2006. absolvierte Andrej ein Französischstudium in Beausoleil/Monte Carlo. Von 2006-2008 wirkte er als Dozent für Kommunikation, Weiterbildung und Beratung am Wirtschaftsinstitut Paykowski, im Rahmen der Arbeitslosenbetreuung des Arbeitsamtes Düsseldorf.

Seit 2008 forschte er als wissenschaftliche Hilfskraft an der Ausbildungseinrichtung für Orthodoxe Theologie der LMU München an orthodoxen Entwürfen für Modelle kirchlicher Einheit im 21. Jahrhundert. Im

Mai 2010 bestellte ihn Prof. Dr. Athanasios Vletsis zum Assistenten seines Lehrstuhls für systematische Theologie, Dogmatik und Ökumenik.

In München zelebrierte Archimandrit Andrej in der griechischen orthodoxen Allerheiligenkirche und in der St. Nikolaus-Kapelle der Russischen Orthodoxen Auslandskirche in München.

Auf der ordentlichen Sitzung der Heiligen Bischofsvollversammulng der Serbischen Orthodoxen Kirche in Belgrad (16.-27. Mai 2011) wurde der vielseitige Archimandrit zum Weihbischof des serbischen Patriarchen gewählt, mit dem Titel Bischof von Remesiana.

Der neue Bischof der Serbischen Orthodoxen Kirche spricht mehrere Fremdsprachen: Deutsch, Griechisch, Italienisch, Englisch und Französisch, und verfügt über Grundkenntnisse in Russisch, Latein, Hebräisch und Arabisch. Bekannt ist er als einer der besten Kenner des orthodoxen Kirchengsangs.

Im Volk ist er beliebt als begeisterter Lehrer und begnadeter Prediger des Evangeliums Christi. Im Internet veröffentlichen seit langem seine Mitarbeiter seine Beiträge in dreisprachige Varianten (www.cilerdzic.com).

Während seiner langen Dienstzeit im Serbischen Orthodoxen Patriarchat nahm der an ökumenische Fragestellungen interessierte Theologe an vielen internationalen und interkirchlichen Konferenzen teil, an theologischen Dialogen und Debatten in ganz Europa, Afrika und Asien. Er war mehrmals Vertreter der Serbischen Orthodoxen Kirche im Ökumenischen Rat der Kirchen sowie in der Konferenz Europäischer Kirchen in Genf.

Er ist Mitglied mehrerer europäischer Friedensinitiativen und Verbände: im österreichischen Forum Weg der Hoffnung in Weiz/Graz, in der Gesellschaft für deutsch-serbische Freundschaft München e.V., in der Hellenic Association of Music in München, in der Akademie für Sozialwissenschaften, ethnische und kulturelle Zusammenarbeit, Wuppertal u.a.

Während des tragischen Bürgerkriegs im ehemaligen Jugoslawien (1992-1995, und 1999) war er im Namen des Erzengelklosters Kovilj und des Patriarchats von Belgrad als geistlicher Vater vieler Kriegswaisen, Kriegsinvaliden und Flüchtlinge bekannt, in Zusammenarbeit mit kirchlichen Institutionen in Griechenland, Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich.